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Ziele

Aktuell wird es geahnded, wenn Motorradfahrer an Staus oder Ampeln an den wartenden Schlangen vorbei fahren.
Wir verstehen, dass es eine Gefahr darstellen kann, wenn Motorradfahrer sich vordraengenm sind aber der Meinung, dass es dafuer Regelungen geben könnte, die das Problem beheben.
Fahrzeuge müssen in Staus ohnehin Rettungswege schaffen.
An Ampeln kommen Motorradfahrer, durch das Gewichts-/Leistungsverhaeltnis besser an Ampeln weg als Autos.
Weitere Gründe, warum überholen sinnvoll erscheint, sind die Temperaturen. Luftgekühlte Motorräder sowie Motorradfahrer die in Sicherheitskleidung eingepackt sind können sich bei langen Wartezeiten überhitzen und stellen ggf. ein Sicherheitsrisiko im Strassenverkehr dar.

Dies wird aktuell so gelebt, und funktioniert.
Die Motorradfahrer schaetzen sich selbst als wendiger und flexibler ein, wodurch dieser aktuelle Verkehrsverstoss oft begangen wird.

Wir sind der Meinung, dass eine klare gesetzliche Regelung für eine Erlaubnis zum Überholen bei Staus und an Ampeln für einspurige Fahrzeuge zur Sicherheit und zur Verkürzung der Staus beitragen kann.

Wir wollen bei dieser Demonstration auch den Motorradfahrern wieder in das Gewissen reden, und Ihnen vor Augen halten, dass umsichtiges und rücksichtsvolles Fahren dazu führt, von anderen Verkehrsteilnehmern respektiert zu werden.
Die Straßen sind kein Schlachtfeld, und es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Wer diese nicht einhalten will, soll auf Rennstrecken fahren, damit der Ruf der Motorradffahrer, aber vor allem keine Unbeteiligten, geschädigt werden.

Nicht schneller zu fahren als der Schutzengel fleigen kann ist ein guter Tipp, allerdings soltle man lieber nur so schnell fahren wie es die Bedinungen und die Verkehrsregelung zuläßt.
Seid Anderen ein Vorbild und seid Anderen ein gutes Beispiel.

Jährlich werde zahlreiche Motorradfahrer im Strassenverkehr übersehen und dadurch verletzt und getötet.
Die Ringtour-Demo soll den Autofahrern ins Gedächtnis rufen, dass die Motorradsaison begonnen hat und wieder verstärkt mit Motorradfahrern auf den Strassen zu rechnen ist.
Wir wollen durch diese Demonstration ebenfalls zeigen, dass Motorradfahrer keine rücksichtlosen Verkehrsteilnehmer sind.
Motorradfahrer sind nicht zwangsläufig hirnlose Raser, sondern auch verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer, die ihrem schönen Hobby mit Herzblut nachgehen.

Schwarze Schafe gibt es auch unter Autofahrern.
Durch die Fahrt um den mittleren Ring nehmen natürlich/leider nicht alle Autofahrer kenntnis davon. Allerdings hoffen wir auf Mundpropaganda und die Unterstützung der Medien.

Ein Vorschlag von Herrn Dr. Peter Ramsauer ist, uns Motorradfahrer zum tragen von Warnwesten zu verpflichten. Dieser Vorschlag soll die Unfallzahlen senken.
Allerdings sind Warnwesten hierfür der falsche Weg, denn eine Warnweste soll vor einer Gefahr warnen. Wenn diese dauerhaft von allen am Straßenverkehr Beteiligten (Kinder auf dem Weg zur Schule und dem Kindergarten, Fahrradfahrer und Motorradfahrer) getragen wird, wird jeder Verkehrsteilnehmer das Bewusstsein für dieses Signal verlieren.
Jemandem der wirklich ein Problem hat wird evtl. nicht mehr geholfen, da man gar nicht mehr erkennt, dass derjenige Hilfe braucht.

Natürlich wird man durch signalfarbene Westen besser gesehen, der allgemeine Einsatz würde aber das Gegenteil bewirken.

Unserer Meinung nach ist eine Winterreifenpflicht für Motorräder nicht umsetzbar.
Begründet wird dies in erster Hinsicht mit der geringen Zahl der zugelassenen Reifen.

Da die meisten Motorräder ohnehin über die kalten Monate stillgelegt werden, ist der Markt für Reifenhersteller nicht lukrativ genug.
Aktuell besteht die Winterreifenpflicht auch für Motorräder. Wir fragen uns, ist das wirklich notwenig?

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurde ein Parkverbot für Motorradfahrer erlassen. Dieses befindet sich in der sogenannten "Showkurve" am Kesselberg.
Dies ist reine Schikane und verschärft nochmal die Einschränkung der Motorradfahrer, die am Wochenende die Verbindung zwischen Kochelsee und Walchensee nur in eine Richtung befahren dürfen.
Wir fordern somit zumindest das Parkverbot für Motorradfahrer wieder aufzuheben.

Es gibt unzählige Überholverbote, die wegen erschwerter Sichtverhältnisse sinnvoll gesetzt wurden.
Allerdings gibt es auch Überholverbote, die verhängt wurden, weil den Kraftfahrzeugen die nötige Leistung fehlt um zügiges Überholen möglich zu machen.

Vergleicht man das Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung bei PKWs und KRADs ist es ungerechtfertig, pauschale Überholverbote aufzustellen.

Es wurden an einigen Strecken Geschwindigkeitsbeschränkungen festgelegt, die nur für Motorradfahrer gelten.
Dies sehen wir als ungerechtfertigte Einschränkung und Diskriminierung.
Für Motorradfahrer ist schwer nachvollziehbar, dass an diesen Abschnitten erhöhte Unfallgefahr NUR für Motorradfahrer besteht.

Wir wollen mehr Transparenz bei der Festlegung von Beschränkungen, die nur Motorradfahrer als Zielgruppe haben.

Die Verkehrsbehörden flicken und kaschieren jedes Jahr unzählige Strassenschäden mit Bitumen.
Bitumen hat leider die Eigenschaft geringer zu haften als der normale Strassenbelag. Besonders wenn es in der Sommersonne erhitzt wird, veraendert es die Konsistenz und kann somit zur lebensgefährlichen Falle für Motorradfahrer werden.
Aber auch bei Nässe kann man auf Bitumen leicht ins Rutschen kommen.

Wir fordern den Gesetzgeber auf festzulegen, dass zumindest in Kurven und Gefahrenstellen Bitumen der Vergangenheit angehoeren, um das Unfallrisiko für Motorradfahrer zu reduzieren.

In Bayern gibt es keinerlei Möglichkeit sich auf einem offiziellen Motorrad-Sicherheitstrainingsplatz oder an einer Rennstrecke an die Grenzen des Motorrads heranzutasten.
Dies hat verschiedene Sicherheitsrisiken zur Folge:
- Fahranfänger lernen die Grenzen im regulären Strassenverkehr kennen, anstatt auf abgesperrtem Gelände
- Motorradfahrer die den Adrenalinkick suchen tuen dies ebenfalls dort, wo sie Verkehrsteilnehmer gefährden

Allein im Landkreis München sind ca. 70.000 Motorräder zugelassen, weshalb sich der Freistaat Bayern um einen Biker-Übungsplatz mit angeschlossener Rennstrecke, und eventuell ein Sicherheitskompetenzzentrum für Motorradfahrer, bemühen sollte.
An dieser Stelle unterstellen wir der bayrischen Staatsregierung das fehlende Interesse an Motorradfahrern und bitten um die Umsetzung eines Projektes, um abgesperrte Areale zu schaffen..

Motorräder müssen sich in Ballungsräumen wie München den knappen Parkraum mit Autos teilen.
Abgesehen davon, dass Motorradfahrer um die Beschädigung Ihrer Maschinen fürchten müssen, weil viele Autofahrer die Abmessungen der geparkten Motorräder falsch einschätzen, verleitet es dazu, dass Motorräder in die engen Zwischenräume gestellt werden. Dies verärgert wiederum PKW-Fahrer die dann versuchen auszuparken, ohne das Motorrad zu beschädigen.

Eine gesetzliche Verankerung, dass Motorräder auf Gehsteigen parken dürfen, solang sie keine Behinderung für Fussgänger darstellen, würde die Situation für Alle entspannen.
Autofahrer ärgern sich nicht darüber, dass Motorräder eine ganze Parklücke verschwenden und Motorradfahrer müssen keine Strafzettel wegen Parkens auf dem Gehweg fürchten.

Die neuen Lichttechniken an Autos (z.B. Tagfahrlichter) vernichten die ursprüngliche Signalisierung des Motorradfahrers, das Fahren mit Licht bei Tage.
Xenon-Scheinwerfer an Autos sind zudem so hell, dass Motorradfahrer sich auch Nachts nicht abheben können.

Der Gesetzgeber verhindert leider die Zulassung der Xenon-Technik für alle Motorradtypen und läßt die Nachrüstung grundsätzlich nicht zu.
Für uns besteht hier der eigentliche Handlungsbedarf, anstatt über Wanrwestenpflicht nachzudenken.

Unserer Meinung nach ist im Sommer ABS an Motorrädern wichtiger als bei Autos. Allerdings sind Motorräder mit ABS wesentlich teuerer als Motorräder ohne.
Dieser Umstand trifft vor allem Fahranfänger und Wenigverdiener, welche sich den Luxus ABS nicht leisten können.

Für uns wären die Bezuschussung bei Motorrädern mit ABS, ein Förderprogramm für Fahranfänger und/oder eine Abwrackprämie für Motorräder um mit besserer Technik sicherer zu fahren sinnvolle Massnahmen, die durch den Gesetzgeber durchdacht werden sollten, um Unfallzahlen zu senken.

Die einfachen Leitplankenverbauung sind unserer Meinung nach nur für Autofahrer nützlich.
Motorradfahrer die verunglücken und unter eine Leitplanke rutschen sind zusätzlich der Gefahr ausgestzt, an Doppel-T-Trägern Gliedmassen zu verlieren. Ein wesentlich besserer Schutz ist die Montage des Unterfahrschutzes. Die zweite Planke hilft schwere Verletzungen zu vermeiden.
Wir fordern den grossflächigen Ausbau der Unterfahrschutzplanken, zumindest in allen Kurven die an beliebten Motorradstrecken liegen.